lieder & saitenspiel - tronjes blog

Sonntag, 29. Dezember 2013

Werner Bergengrün - wärst du , kindchen , im kaschubenlande ...

wärst du – kindchen - im kaschubenlande
wärst du – kindchen - doch bei uns geboren !
sieh - du hättest nicht auf heu gelegen
wärst auf daunen weich gebettet worden

nimmer wärst du in den stall gekommen
dicht am ofen stünde warm dein bettchen
der herr pfarrer käme selbst gelaufen
dich und deine mutter zu verehren

kindchen - wie wir dich gekleidet hätten !
müßtest eine schaffellmütze tragen
blauen mantel von kaschubischem tuche
pelzgefüttert und mit bänderschleifen

hätten dir den eignen gurt gegeben
rote schuhchen für die kleinen füße
fest und blank mit nägelchen beschlagen !
kindchen - wie wir dich gekleidet hätten !
kindchen - wie wir dich gefüttert hätten !
früh am morgen weißes brot mit honig
frische butter - wunderweiches schmorfleisch
mittags gerstengrütze - gelbe tunke

gänsefleisch und kuttelfleck mit Ingwer
fette wurst und goldnen eierkuchen
krug um krug das starke bier aus putzig !
kindchen - wie wir dich gefüttert hätten !

und wie wir das herz dir schenken wollten !
sieh - wir wären alle fromm geworden
alle kniee würden sich dir beugen
alle füße himmelswege gehen

niemals würde eine scheune brennen
sonntags nie ein trunkner schädel bluten -
wärst du – kindchen - im kaschubenlande
wärst du – kindchen - doch bei uns geboren !

Dienstag, 24. Dezember 2013

es ritt ein reiter ( 24. 12. 11 ) - Hagen Kemper 'tronje'


es ritt ein reiter durch die nacht
der wind war bitter kalt
vom himmel fiel ein sanfter schnee
auf reiter - pferd und wald

und alle farben wurden weiß
in einer winternacht
die kälte fraß den letzten ruf
von pferd und reitersmann

Mittwoch, 18. Dezember 2013

am sonntag bin ich meist allein ...- Hagen Kemper 'tronje'

 
am sonntag bin ich meist allein :
und lange schon
die meisten träume in der nacht :
die kenn' ich schon
 
doch irgendwann vielleicht einmal
so wie in einem märchenbuch :
gerade wenn ich traurig bin
kommt mir entgegen was ich such'…
 
am sonntag bin ich meist allein :
und lange schon
die meisten träume in der nacht :
die kenn' ich schon
 

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Hermann Löns - abschied



das alte lied - das alte leiden
das jeden menschen einst betrübt :
ade - ade - jetzt muß ich scheiden
von dir - die ich so sehr geliebt

wer kann es sagen - kann es wissen
ob er die lieben wiedersieht ;
ein letzter gruß - ein letztes küssen
das alte leid - das alte lied

nun reich' mir deine beiden hände
den letzten kuß - leb wohl - ade !
so laß mich los und mach' ein ende -
wer weiß - ob ich dich wiederseh …

Freitag, 6. Dezember 2013

und es schlafen katz und maus - Hagen Kemper 'tronje'

 
schlaf mein kind - die nacht ist dunkel
nur der mond scheint hinterm haus
auch der hund liegt müd am ofen
und es schlafen katz und maus
 
schlaf mein kind  - die nacht ist lang
eine eule ruft vom turm
sei in deinem traum nicht bang
drinnen stille - draußen sturm
 
schlaf mein kind - geht nacht zu ende
sandmann kommt  - und sandmann geht
wach nun auf aus deinem traume
weil die morgensonne steht  
 
schlaf mein kind  - die nacht ist dunkel
nur der mond scheint hinterm haus
auch der hund liegt müd am ofen
und es schlafen katz und maus

Mittwoch, 4. Dezember 2013

da irgendwo im niemandsland - Hagen Kemper 'tronje'



da irgendwo im niemandsland 
da wandert seele übern strand 

da irgendwo im niemandsland 
da fallen tränen in den sand 

da irgendwo im niemandsland 
da ist der fremde unbekannt 

da irgendwo im niemandsland 
da nimmt dich niemand an die hand 

da irgendwo im niemandsland 
da sind die träume längst verbrannt

Freitag, 29. November 2013

Nikolaus Lenau - dahin sind blüten jetzt und nachtigallen

dahin sind blüten jetzt und nachtigallen
und durch den kahlen - sangverlaßnen strauch
weht nun des herbstes einsam kühler hauch
mein glück ist mit dem laube abgefallen !
 das ist der hain - wo ich mit dir oft weilte
das ist der büsche wonnigliche haft
wo uns am flehen süßer leidenschaft
unfesselbar die zeit vorübereilte
 du wanderst fort - du willst die welt durchmessen
hier ist der pfad - so schlangenkrumm und kalt
der dich - geliebter - locket mit gewalt
und fortfährt in die fremde - ins vergessen !
 das schiff bewegt mit seinem reisedrange
und stört empor die see aus glatter ruh
doch ist es fort - schließt sich die Welle zu
gleichgültig wallt sie fort im alten gange
siehst du von jenem baum den raben fliegen ?
von seinem fortschwung wankt und bebt der ast
ein weilchen noch und kehrt zur alten rast  
und deine klagen werden bald versiegen !

Donnerstag, 21. November 2013

Guillermo Bustamante - morena no tengo cumbias para ti ...


morena  no  tengo  cumbias 
para  ti  esta  noche
las  bayonetas  han  roto  mi  tambor
y  cambiado  mi  canto  por  zozobra
esta  noche  no  hay  cumbias
para  ti  ni  para  nadie  en  este  pueblo
sólo  terror  inundando  las  calles
desde  la  ventana  misma  de  tus  ojos
*
morena ich habe keine cumbias
für dich heute nacht
die bayonetten haben meine trommel zerbrochen
und mein lied ist traurig geworden
diese nacht habe ich keine cumbias
für dich – für niemand in diesem land
allein terror überspült die straßen
durch das fenster in deine ängstlichen augen

Donnerstag, 14. November 2013

Stefan George - meine weißen ara haben safrangelbe kronen

meine weißen ara
haben safrangelbe kronen

hinterm gitter wo sie wohnen
nicken sie in schlanken ringen
ohne ruf und ohne sang
schlummer lang
breiten niemals ihre schwingen
 meine weißen ara träumen
von den fernen dattelbäumen

Freitag, 8. November 2013

Klabund - du gabst mir immer wieder dein herz und deine lieder

du gabst mir immer wieder
dein herz und deine lieder
ich nahm sie sorglos hin
nun muß ich dich betrüben :
ich darf dich nicht mehr lieben
weil ich nicht dein mehr bin

und liebst du einen andern
will ich ins weite wandern
mir wird so enge hier
wie schmerzlich blüht der Flieder !
mein herz und meine lieder
ich lasse sie bei dir

Sonntag, 27. Oktober 2013

Bern Hardy - die see

 
wenn in ihren atemzügen
sich die dünung senkt und hebt
und die winde sie durchpflügen
dann verspürst du - daß sie lebt

wenn die stürme shanties geigen
Rasmus ausgelassen tollt
und die wellen zähne zeigen
dann verspürst du - daß sie grollt

wenn sie wilde böen hetzen
leewärts jagend und die kimm
taumelt unter wolkenfetzen
dann verspürst du ihren grimm

bist du einst an land gegangen
auf der suche nach dem glück
zieht ein heimliches verlangen
dich doch stets zu ihr zurück


Samstag, 19. Oktober 2013

meine wolkenlieder - Hagen Kemper 'tronje'



manchmal steig' ich auf den berg
und wart' auf weiße wolken
dann such' ich mir die schönste aus
zum liegen und zum träumen

manchmal steig' ich auf den berg
leg' lieder auf die wolken
die singt der wind um mitternacht
ich hör' s in meinen träumen

manchmal steig' ich auf den berg
leg' wünsche auf die wolken
die fliegen zu der liebsten hin
so kann sie besser träumen

manchmal steig' ich auf den berg
und wart' auf weiße wolken
schickt mir die liebste einen gruß
so werd' ich von ihr träumen

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Heinrich Kipphardt 'heinar' - Auschwitz 1953 - saß da ein vogel im baume


saß da ein vogel im baume
wohl an die zehen jahr
sang da ein vogel im baume
sein lied hatte weißes haar
asche im wind - es schluchzet
die rose am wegrand nicht mehr
asche im wind - es schluchzen
die träumenden vögel nicht mehr

hing da ein nebel im baume
der gänzlich entblättert war
hing da ein nebel im baume
wohl an die zehen jahr
asche im wind - es schluchzet
die rose am wegrand nicht mehr
asche im wind - es schluchzen
die träumenden vögel nicht mehr

war da ein gläserner kasten
gefüllt mit frauenhaar
das kilo zu fünfzig pfennig
zu kaufen vor zehen jahr
asche im wind - es schluchzet
die rose am wegrand nicht mehr
asche im wind - es schluchzen
die träumenden vögel nicht mehr

war da eine wolke in Auschwitz
eine wolke aus goldenem haar
die hat man zu scheren vergessen
vor etwa zehen jahr
asche im wind- es schluchzet
die rose am wegrand nicht mehr
asche im wind-es schluchzen
die träumenden vögel nicht mehr

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Theodor Storm - wie bald des sommers holdes fest verging !

wie bald des sommers holdes fest verging !
rau weht der herbst - wird's denn auch frühling wieder ?
da fällt ein bleicher sonnenstrahl hernieder -
komm - laß uns spielen - weißer schmetterling !

ach - keine nelke - keine rose mehr
am himmel fährt ein kalt gewölk daher !
weh - wie so bald des sommers lust verging -
O komm ! wo bist du - weißer schmetterling ?

Mittwoch, 2. Oktober 2013

ins café um die ecke - Hagen Kemper 'tronje'

 
 ins café um die ecke
kommt er jeden tag
um die gleiche zeit
wenn es abend wird
 
und er hat keine eile
sitzt nur einfach da
trinkt sein bier allein
wenn es abend wird
 
und er findet nicht
die erinnerung
die wohl einmal war
und nun nicht mehr gibt

Freitag, 27. September 2013

Joachim Ringelnatz - sie haben das mächtige meer unterm bauch

sie haben das mächtige meer unterm bauch
und über sich wolken und sterne
sie lassen sich fahren vom himmlischen hauch
mit herrenblick in die ferne

sie schaukeln kokett in des schicksals hand
wie trunkene schmetterlinge
aber sie tragen von land zu land
fürsorglich wertvolle dinge

wie das im wind liegt und sich wiegt
tauwebüberspannt durch die wogen
da ist eine kunst - die friedlich siegt
und ihr fleiß ist nicht verlogen

es rauscht wie freiheit - es riecht wie welt
natur gewordene planken
sind segelschiffe - ihr anblick erhellt
und weitet unsre gedanken

Sonntag, 22. September 2013

Franz Grillparzer - bekenntnisse eines vagabunden


von menschen - soweit um ich irrte
trägt gute und böse die welt
die besten von allen : die wirte
sie laben - wenn auch nur für geld

nächst stehen die lustgen kumpane
sie zechen und jubeln mit euch
die lumpe von jeglicher fahne
man fühlt sich so heimisch und gleich

gut nenn ich gefällige weiber
verstehend und teilend den scherz
die leiber sind herrische treiber
und fleisch ist ja auch doch das herz

die bösen stehn aber viel dichter
man sieht kaum vor bäumen den wald
als erste : die gläubger und richter
das recht überhaupt ist so kalt

die tüchtgen - die würdgen - die ernsten
man fühlt sich beirrt und beengt
und steht ihnen eben am fernsten
je näher an sie man sich drängt

doch bittrer als alle die bittern
sprecht - die ihr die länder durchzogt 
sind dichtenden - irrenden Rittern :
Zensoren und Bettelvogt !

Freitag, 13. September 2013

Hermann Löns - wilde rosen



die rosen in dem garten
sind reizend anzusehn
die wilden heckenrosen
sind noch einmal so schön

am tage auf der straße
siehst du nicht nach mir hin
es braucht kein mensch zu wissen
daß ich dein liebster bin

der tag der ist vergangen
die nacht die bricht herein
im allerletzten hause
da ist ein heller schein

ich laß die eule rufen
das licht geht hin und her
das fenster das ist dunkel
die eule ruft nicht mehr 

das lieben vor allen leuten
macht nicht so viele freud
als wenn man bricht die rosen
in aller heimlichkeit

Samstag, 7. September 2013

ach , nur einen sommer lang - Hagen Kemper 'tronje'



ach – nur einen sommer lang
 gaben wir uns hin den träumen -

lagen – liebend unter bäumen
 die den weg zu 'Eden' säumen –

sommerwind und vogelsang

Freitag, 30. August 2013

Stefan George - wir schreiten auf und ab im reichen flitter



wir schreiten auf und ab im reichen flitter
des buchenganges beinah bis zum tore
und sehen außen in dem feld vom gitter
den mandelbaum zum zweitenmal im flore

wir suchen nach den schattenfreien bänken
dort wo uns niemals fremde stimmen scheuchten 
in träumen unsre arme sich verschränken 
wir laben uns am langen milden leuchten

wir fühlen dankbar wie zu leisem brausen
von wipfeln strahlenspuren auf uns tropfen
und blicken nur und horchen wenn in pausen
die reifen früchte an den boden klopfen

Donnerstag, 22. August 2013

es riecht nach tang und salz und meer - Hagen Kemper 'tronje'



es riecht nach tang und salz und meer
cheretó ti thálassa 
die weißen wolken zieh'n daher
cheretó ti thálassa !
die sonne im zenit 

die brandung singt ihr wildes lied
cheretó ti thálassa 
die insel fern im dunste liegt
cheretó ti thálassa !
die möwen über uns 

das boot bringt uns zur insel hin
cheretó ti thálassa 
und vor dem bug schwimmt ein delphin
cheretó ti thálassa !
es weht ein kühler wind 

es riecht nach süßen blumen sehr
cheretó ti thálassa !
der blaue himmel - wolkenleer
cheretó ti thálassa 
die sonne fällt ins meer 

Donnerstag, 8. August 2013

Fernando Pessoa - cantigas de portugueses ...



cantigas de portugueses
são como barcos no mar -
vão de uma alma para outra
com riscos de naufragar
 tome lá - minha menina
o ramalhete que fiz
cada flor é pequenina
mas tudo junto é feliz
 andorinha que vais alta
por que não me vens trazer
qualquer coisa que me falta
e que te não sei dizer ?
saudades - só portugueses
conseguem senti-las bem
porque têm essa palavra
para dizer que as têm
 *
die lieder der portugiesen
sind wie schiffe auf see
sie ziehn von seele zu seele
und können leicht untergehn
 hier nimm - mein fräulein
den strauß den ich gepflückt
jede blume ist klein
doch das ganze ist geglückt
 schwalbe hoch oben
warum bringst du mir nicht
das eine was ich brauche
und dir nicht sagen kann ?
 saudades - nur portugiesen
können sie recht ermessen
nur sie besitzen dieses wort
um ihre gefühle zu äußern

Dienstag, 30. Juli 2013

im sommerwind ...- Hagen Kemper 'tronje'



 im sommerwind
da läßt es sich gut wandern
von bergeshöhn - hinab ins tal
von einem ort zum andern
 
im grünen wald
da singen vögel - lieder
sie flattern - fliegen um mich her
und manche kenn' ich wieder
 
am wegesrand
da blühen mohn und rade
ich wander froh beim saitenspiel
und suche neue pfade
 
ein wirtshaus winkt
da vorn dem durst'gen sänger
ich eile frohen mutes hin
ich weiß : hier bleib' ich länger !

Mittwoch, 17. Juli 2013

ein vogel hat gesungen im rosengarten - Hagen Kemper 'tronje'



ein vogel hat gesungen
im rosengarten mein
er hat so schön gesungen :
es tat mir süße pein !

fast ist mein herz zersprungen
ich sprach kein einzig' wort
und als das lied verklungen :
da flog der vogel fort !

ein vogel hat gesungen
im rosengarten mein
er hat so schön gesungen :
ach könnt' ich bei dir sein !

Dienstag, 9. Juli 2013

Marianne Wustenhoff - ik loop en zie

ik loop en zie ,
de stilte is nog niet verstoord
de ochtend dringt slechts langzaam door
oogstrelend en subtiel
Ik luister en weet ,
in de verte reeds gehoord
de zang van vogels streelt mijn oor
balsem voor de ziel
           
       *           
ich laufe und seh' ,
die stille ist noch nicht verstört
der morgen dringt nur langsam durch
augstreichelnd und zart
ich lausche und weiß ,
in der ferne schon gehört
der sang der vögel streichelt mein ohr
balsam für die seele

Montag, 1. Juli 2013

sie war nicht da - Hagen Kemper 'tronje'



letztes mal hab' ich die liebste
wohl um mitternacht besucht 

ich rief den namen
in die warme sommernacht 

doch blieb es still 
und nur der wind
der wehte sacht 

sie war nicht da - sie war nicht da


Donnerstag, 27. Juni 2013

Joseph v. Eichendorff - vom grund bis zu den gipfeln


vom grund bis zu den gipfeln
soweit man sehen kann
jetzt blühts in allen wipfeln
nun geht das wandern an 

die quellen von den klüften
die ström auf grünem plan
die lerchen hoch in lüften
der dichter frisch voran

und die im tal verderben
in trüber sorgen haft
er möcht sie alle werben
zu dieser wanderschaft

und von den bergen nieder
erschallt sein lied ins tal
und die zerstreuten brüder
faßt heimweh allzumal

da wird die welt so munter
und nimmt die reiseschuh
sein liebchen mitten drunter
die nickt ihm heimlich zu

und über felsenwände
und auf dem grünen plan
das wirrt und jauchzt ohn ende -
nun geht das wandern an ! 

Samstag, 22. Juni 2013

Klabund - vagabundenlied



in der heimat ohne fremde
bin ich ganz auf mich gestellt
und mein herze und mein hemde
sind mein alles auf der welt

um ein lächeln leichten mundes
geh ich schwärmend in den tod
mit den brüdern meines bundes
sauf ich bis zum morgenrot

schwäre hat den leib zerfressen
sonne selbst hab ich verspielt
über allem unvergessen
schwebt die seele - welche fühlt

Mittwoch, 19. Juni 2013

fernes 'irgendwo' - Hagen Kemper 'tronje'



wir sind der wege 
so viele gegangen 
und haben die nächte 
mit träumen behangen 
vom fernen 'irgendwo'

wir haben der lieder 
so viele gesungen  
die trommeln und 
saiten haben geklungen 
im fernen 'irgendwo'

wir haben der nächte 
so viele geschlafen 
unter bäumen im wald
und am unteren hafen 
im fernen 'irgendwo'

wir sind der meere 
so weit gefahren
und fanden ein land
wo wir glücklich waren
im fernen 'irgendwo'