lieder & saitenspiel - tronjes blog

Dienstag, 7. Mai 2013

Hans Leip - und irgendwo die steppe


und irgendwo die steppe - und irgendwo die see
und irgendwo die schleppe der blauen blumenfee
und überall die weiten - von fernweh übersonnt
und straßen die entgleiten hinter dem horizont

sich lösen und sich binden - wie es dem glück gefällt
sich treu zu treuen finden und lassen - was nicht hält 
das ist mit wachen sinnen in grenzenloser welt
nach außen und nach innen - freiheit - dir zugesellt

die wir in mauern hausen - gerechter pflicht gezwängt
wir lauschen still dem sausen des blutes - das uns drängt
zu aller küsten feste - zu aller zeiten part
daß wir daraus das beste münzen zur gegenwart 

1 Kommentar:

  1. den text dieses liedes hat hans leip vor vielen jahren der pfadfinderschaft grauer reiter gewidmet. mit der steppe bezieht er sich auf fritz mühlenweg, mit der see auf sich selbst; der graue reiter singt das lied seit einigen jahren als bundeslied - allerdings mit etwas anderer melodie. mich würde ja mal interessieren, ob es noch eine zweite melodie gibt oder ob wird nur, wie das bei mündlicher überliefeerung passiert, versehentlich verändert haben. ich freue mich über resonanz! flöhchen, pfadfinderschaft grauer reiter

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